Theodor Stöcker
Derzeit in Restaurierung befindlicher früher Hammerflügel aus dem Jahre 1848. Resonanzboden, Stege, Mechanik und Hämmer perfekt erhalten. Zusammengesetzter Resonanzboden mit im Diskant parallel zur Besaitung und ab der oberen Mittellage rechtwinklig dazu verlaufender Resonanzbodenfaser. Vorderstimmig. Eiserne Anhangsplatte und Spreizenkonstruktion über dem Resonanzboden und unterhalb der Rast, miteinander verschraubt. Wesentlich schlanker in der Bauform als auch im Klangbild als die späteren Stöcker Flügel, dabei sehr obertonreich. 225cm. Palisander









Der letzte bekannte Flügel des Berliner Herstellers und größten Exoten unter den Hammerflügelbauern, der die oberschlägige Mechanik bis ins letzte Detail perfektioniert hat, aus dem letzten Fabrikationsjahr 1871. Schräg verlaufende Resonanzbodenfaser, im wesentlichen rechtwinklig zum Steg. Über ein eigens entwickeltes System mit einem Schneckengetriebe zum Übersetzen der Bewegung des Stimmhammers im Diskant hinterstimmig. Eiserne Anhangsplatte und Konstruktion von 10 Spreizen, die über dem Resonanzboden und darunter, innerhalb der Rast, miteinander verschraubt sind. Perfekt erhaltener Originalzustand hinsichtlich der kompletten Mechanik, der Hämmer und der Dämpfung, Neubesaitung mit Pure Sound und Heller Bass, Mensur: Juan MasCabré. Drachenblutpolitur auf Palisander. 227cm


